Mal eben schnell …

… ein Problem beheben. Wer kennt das nicht, es gibt einen vermeintlich kleinen Fehler den man mal eben am Blechkoffer beheben will. Das ist meiner Meinung nach aber auch bei alten Autos nicht immer möglich. Natürlich lassen sich auch für Laien wie mich deutlich mehr Probleme selbst lösen aber manchmal gibt es solche Dinge die einen tierisch lange aufhalten. So ging es mir gestern Abend an der Cremeschnitte. Beide Bremslichter waren tot. Erste Amtshandlung natürlich war eine der beiden Lampen zu ersetzen. Tja Pustekuchen. Wäre ja auch komisch das beide Lampen gleichzeitig den Geist aufgeben. Auf der anderen Seite bekommt man das ja nicht immer mit und Hand aufs Herz, niemand prüft vor der Fahrt sämtliche Leuchtmittel der Kiste.

Wie schon geschrieben konnte ich die Birnchen ausschliessen. Die funktionierten tadellos. Als nächstes habe ich die Sicherung durchgemessen. Zugegeben das ist keine große Sache denn der Bock hat insgesamt 8 Sicherungen. Man ist also recht schnell durch. Aber auch hier war der Fehler nicht zu finden. Nächste Vermutung: Birnenfassung. Auch die funktionierte wie sie sollte. Also wo suchen? Als einzige Fehlerquelle blieb ja noch der Schalter am Bremspedal. Hatte ich eigentlich mal erwähnt das ich sämtliche arbeiten im Fußraum und vor allem auf der Fahrerseite hasse wie die Pest? Ich bin einfach zu groß, ungelenkig und tollpatschig für diesen Arbeitsbereich. Hoffentlich macht niemals wer Bilder von mir wenn ich quer neben dem Auto liege um eine halbwegs bequeme Arbeitsposition zu finden, mir ständig am Lenkrad den Hirsch stoße und mich da rumquäle.

Der Schalter jedenfalls ist direkt vorm Bremspedal befestigt:

IMG_8615

Wer sowas noch nicht gesehen hat bzw nicht weiss wie das Teil funktioniert das ist so einfach wie genial. Im Schalter sind zwei Kontaktplatten die sich am unteren Ende durch einen Knick näher sind als im oberen Drittel, in der Mitte eine Feder und ein Kontakt geformt wie ein U (man sieht es gleich auf den Bildern). Drückt man nun das Pedal wird der Stift/Kontakt durch die Feder nach unten gedrückt und schliesst den Stromkreislauf. Lässt man das Pedal los drückt die Masse des Pedals den Stift zurück in das Gehäuse. Der “U-Kontakt” wandert nach oben und hat keinen Kontakt mehr zu beiden Kontaktstäbchen.

Auf dem nachfolgenden Bild sieht man alle Bestandteile dieses Schalters. Der “Staubhaufen” ist im übrigen auch gleichzeitig der Grund wieso die Bremslichter dunkel blieben

IMG_8617

Also Kontakte anschleifen. Danach messen ob über die gesamte Fläche nun wieder der Kontakt gegeben ist.

IMG_8618

Nachdem das also geschafft war ging es wieder an den Zusammenbau des Schalters. Mir war zwar da bereits die grobe Funktion dieses Dings klar aber ich habe nicht damit gerechnet das der Einbau so nervig wird. Die beiden Stäbchen sitzen in einer Führung (aus Plastik). Eine Seite passte wunderbar. Die andere war durch die Zeit recht ausgeschlagen. Sah wirklich aus als würde das Ding innen recht schnell warm. Jedenfalls konnte man das Blättchen nicht mehr richtig arretieren.

IMG_8621

Es war wirklich ein Geduldsspiel bis das richtig saß. Also das Teil wieder zusammengesetzt und getestet. Nichts. OOHHHHHH SCHEISSE. Dieses Spiel wiederholte ich dann ca 1 Stunden bis es dann endlich den Kreislauf schloss und dieser mistige Stift nicht mehr hängen blieb. Bis ich den Schalter dann wieder am richtigen Platz hatte und Ihn mit den beiden Muttern fixiert hatte dauerte auch wieder eine Weile. Das ist aufgrund der unangenehmen Arbeitsposition wirklich anstrengend. Nach knapp 2,5 Stunden war ich dann durch und mein Heck leuchtete … wie man so die Zeit totschlagen kann.

IMG_8622

Der Altautotreff Saar-Lor-Lux im Oktober …

Durch eine größere Oldtimerveranstaltung am vergangenen Sonntag tummelte sich sehr viel altes Blech auf den Straßen des Saarlandes. Das Wetter schrie aber auch gerade zu die Chromjuwelen, ein vielleicht letztes Mal in diesem Jahr, aus der Garage zu holen. Zeitlich bedingt verpasste ich das erste Treffen und steuerte so direkt den Altautotreff in Merzig an. Dort gab es wie immer schönes zu bestaunen. Auch einige, zumindest für mich, neue Gesichter waren am Start. Aber genug der langen Worte, also ab geht’s mit der Bildershow (diesmal wieder höchst professionell mit der Handykamera … Buck die Kollektivmaschine hat´s leider nicht geschafft). Leider habe ich es wegen des ungünstigen Lichts, meiner Kamera und dem fehlenden Talent schon wieder nicht geschafft ordentliche Bilder der beiden Volvos zu machen. Das bitte ich zu entschuldigen.

IMG_8585

IMG_8586

IMG_8587

IMG_8588

IMG_8589

Beachtet man die Form der beiden Autos könnte man meinen Sie hätten den gleichen Designer. Aber beim ersten Versuch hatte er scheinbar ein größeres Stück Papier!

IMG_8590

IMG_8591

IMG_8594

IMG_8592

IMG_8595

Unter der Haube des F100 arbeitet ein 5.0 Liter Mustang V8.

IMG_8596

IMG_8597

Versteckte Details. Ich mag das.

IMG_8602

IMG_8603

IMG_8609

IMG_8611

Dieser Hintern! Buaaaahhahahaha

IMG_8610

IMG_8605

IMG_8604

Toyota Super Saloon 2600. Ich hab das Auto vorher so noch nie gesehen. Schnieeeeke

IMG_8600

Bis der Besitzer dieses Autos den Führerschein hat ist der große Bruder seines Spielzeugs auch schon fast ein Klassiker.

Ich musste leider recht früh los. Vermutlich verirrte sich der ein oder andere noch aufs Treffen.

Der nächste Altautotreff ‘Saar-Lor-Lux’ ist am 16.11 um 15 Uhr am Burger King in Merzig.

Veterama – Mannheim

Ich habe es dieses Jahr wirklich mal auf die Veterama nach Mannheim geschafft. Wer Sie nicht kennt, die Veterama ist ein Markt für alte Fahrzeuge (Autos, Motorräder). Es gibt Sie seit 40 Jahren, sie ist zweimal im Jahr an unterschiedlichen Standorten. Die Frühjahrsausgabe im März ist am Hockenheimring, die Herbstausgabe im Oktober in Mannheim (Maimarkt).

Die Ausgabe in Mannheim ist wohl die größere von beiden. Auf über 260000 m² wird hier alles mögliche rund ums Thema Fortbewegungsmittel angeboten. Die Auswahl an Auto und Motorradteilen ist schier unendlich. Ein Besuch lohnt definitiv. Aber Ihr solltet Zeit mitbringen und vielleicht sogar gezielt nach Teilen suchen. Ansonsten erschlägt einen die Auswahl.

An Ersatzteilen habe ich leider nichts gefunden dennoch kam ich nicht mit leeren Händen nach Hause. Für einen Besuch bei KLE vom Fusselblog war natürlich auch noch Zeit. Der Verkaufsschlager seines Fusselshops landete auch in meiner Einkaufstüte.

Besonders gefreut habe ich mich über den Stand der “Alt-Ford-Freunde”.

fiesta-veterama

Die nächste Veterama ist am 20-22.03.2015 am Hockenheimring. Ich denke die Reise werde ich wieder antreten. Diesmal aber mit deutlich mehr Zeit als am vergangenen Samstag.