Treffen am “Chateau St. Sixte”, Freistroff (France)

Nach langer Pause mal wieder etwas “aktuelles”. Ich war vorletztes Wochenende zum ersten mal auf einem grenznahen Autotreffen im benachbarten Frankreich. Eigentlich habe ich das Treffen bereits seit einigen Jahren auf dem Schirm. Aber ähnlich wie die Techno Classica, die Veterama oder das Treffen an der Zeche Ewald verpenn ich es meistens. Diesmal wie gesagt hat es, durch die freundliche Erinnerung einiger Bekannter, doch endlich mal geklappt. Es hat sich, auch wenn das Wetter zum Ende leider umschlug, gelohnt. Das Treffen ist an einer Burgruine, wenn ich es richtig verstanden habe wird der Eintritt der Besucher dazu gelohnt die Burg wieder aufzubauen.

Hier mal ein paar Impressionen:

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Was soll man zu diesem Heck sagen? Irgendwie schräg …

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In Deutschland wirklich fast ausgestorben. Renault R5, die Weißwandreifen sind natürlich Geschmacksache.

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Hab ich so Live noch nie gesehen, Opel C Kadett Aero.

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Auch alte Bekannte traf man mal wieder. Hier das Auto des Karosseriebauers der damals die rote Prinzessin zusammenflickte.

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Klassischer Rennwagen mit 6 PS!

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Soll ja keine Werbeveranstaltung werden aber hier das Fahrzeug der Werkstatt die den Unfallschaden am Fiesta reparierten.

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Es gab auch skurriles. Das Knight-Rider Lauflicht war da nur die Spitze des Eisbergs. Die Mustang Fraktion inkl Mustang T-Shirts und Cowboy Hüten erspare ich Euch aber an dieser Stelle …

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Ich gebe zu ich mochte Sie früher nicht. Mittlerweile kann ich mich an den 911er nicht mehr satt sehen. Anders als in Deutschland war aber die Porsche und Mercedes Fraktion überschaubar.

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Dicke Backen machen mit nem R5 Turbo 2.

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Im Hintergrund der Opa (Renault A110), vorne in strahlendem weiß sein Enkel. Renault A310

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Auch hier eine Art Generationentreffen. Renault R5 und der “Nachfolger” Renault Clio.

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Renault R18 (Gordini (replica?)

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Grundsätzlich eine sehr bunte Mischung. Die in Deutschland übliche VW und Mercedes Dominanz war hier nicht gegeben. Französische Marken standen hier im Vordergrund. Renault, Citroen, Simca, Talbot und Peugeot machten den Großteil der Autos aus.

Auch klassische Motorräder gab es zu bestaunen:

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Nachfolgend mal die “Evolutionsstufen” eines Motorrads von “Seriennah” über “Café Racer” zu “Komplettumbau”

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Noch bevor hier in Deutschland der Roller boomte fuhren die französischen Kids mit diesen Dinger durch die Gegend. Ich hatte mal mit einem meiner Fiesta eine Art Beschleunigungsrennen mit so einem Ding das ich als zweiter Sieger beendete …

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Wie eingangs bereits erwähnt ein sehr nettes Treffen. Super Atmosphäre und tolle Autos. Am kommenden Woche ist das nächste Treffen in Frankreich. Ich werde berichten wenn ich es nicht schon wieder verschlafe :)

Mal eben schnell …

… ein Problem beheben. Wer kennt das nicht, es gibt einen vermeintlich kleinen Fehler den man mal eben am Blechkoffer beheben will. Das ist meiner Meinung nach aber auch bei alten Autos nicht immer möglich. Natürlich lassen sich auch für Laien wie mich deutlich mehr Probleme selbst lösen aber manchmal gibt es solche Dinge die einen tierisch lange aufhalten. So ging es mir gestern Abend an der Cremeschnitte. Beide Bremslichter waren tot. Erste Amtshandlung natürlich war eine der beiden Lampen zu ersetzen. Tja Pustekuchen. Wäre ja auch komisch das beide Lampen gleichzeitig den Geist aufgeben. Auf der anderen Seite bekommt man das ja nicht immer mit und Hand aufs Herz, niemand prüft vor der Fahrt sämtliche Leuchtmittel der Kiste.

Wie schon geschrieben konnte ich die Birnchen ausschliessen. Die funktionierten tadellos. Als nächstes habe ich die Sicherung durchgemessen. Zugegeben das ist keine große Sache denn der Bock hat insgesamt 8 Sicherungen. Man ist also recht schnell durch. Aber auch hier war der Fehler nicht zu finden. Nächste Vermutung: Birnenfassung. Auch die funktionierte wie sie sollte. Also wo suchen? Als einzige Fehlerquelle blieb ja noch der Schalter am Bremspedal. Hatte ich eigentlich mal erwähnt das ich sämtliche arbeiten im Fußraum und vor allem auf der Fahrerseite hasse wie die Pest? Ich bin einfach zu groß, ungelenkig und tollpatschig für diesen Arbeitsbereich. Hoffentlich macht niemals wer Bilder von mir wenn ich quer neben dem Auto liege um eine halbwegs bequeme Arbeitsposition zu finden, mir ständig am Lenkrad den Hirsch stoße und mich da rumquäle.

Der Schalter jedenfalls ist direkt vorm Bremspedal befestigt:

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Wer sowas noch nicht gesehen hat bzw nicht weiss wie das Teil funktioniert das ist so einfach wie genial. Im Schalter sind zwei Kontaktplatten die sich am unteren Ende durch einen Knick näher sind als im oberen Drittel, in der Mitte eine Feder und ein Kontakt geformt wie ein U (man sieht es gleich auf den Bildern). Drückt man nun das Pedal wird der Stift/Kontakt durch die Feder nach unten gedrückt und schliesst den Stromkreislauf. Lässt man das Pedal los drückt die Masse des Pedals den Stift zurück in das Gehäuse. Der “U-Kontakt” wandert nach oben und hat keinen Kontakt mehr zu beiden Kontaktstäbchen.

Auf dem nachfolgenden Bild sieht man alle Bestandteile dieses Schalters. Der “Staubhaufen” ist im übrigen auch gleichzeitig der Grund wieso die Bremslichter dunkel blieben

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Also Kontakte anschleifen. Danach messen ob über die gesamte Fläche nun wieder der Kontakt gegeben ist.

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Nachdem das also geschafft war ging es wieder an den Zusammenbau des Schalters. Mir war zwar da bereits die grobe Funktion dieses Dings klar aber ich habe nicht damit gerechnet das der Einbau so nervig wird. Die beiden Stäbchen sitzen in einer Führung (aus Plastik). Eine Seite passte wunderbar. Die andere war durch die Zeit recht ausgeschlagen. Sah wirklich aus als würde das Ding innen recht schnell warm. Jedenfalls konnte man das Blättchen nicht mehr richtig arretieren.

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Es war wirklich ein Geduldsspiel bis das richtig saß. Also das Teil wieder zusammengesetzt und getestet. Nichts. OOHHHHHH SCHEISSE. Dieses Spiel wiederholte ich dann ca 1 Stunden bis es dann endlich den Kreislauf schloss und dieser mistige Stift nicht mehr hängen blieb. Bis ich den Schalter dann wieder am richtigen Platz hatte und Ihn mit den beiden Muttern fixiert hatte dauerte auch wieder eine Weile. Das ist aufgrund der unangenehmen Arbeitsposition wirklich anstrengend. Nach knapp 2,5 Stunden war ich dann durch und mein Heck leuchtete … wie man so die Zeit totschlagen kann.

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Polier mich!

Am vergangenen Wochenende standen zwei Termine aufm Plan für die ich das “Cremeschnittchen” mal richtig schön machen wollte. Vor einigen Jahren bereits bekam ich von meiner Freundin eine Poliermaschine geschenkt um die rote Prinzessin, die ja in diesem Sommer (vor 4-5 Jahren) fertig werden sollte so richtig rauszuputzen. Das Ding lag also jahrelang im Keller. Die Garantie schon längst abgelaufen noch bevor das Teil einmal im Einsatz war. Am Freitag war es dann endlich soweit. Das Auto vorab gereinigt und ab zur Halle. Ich bin echt beeindruckt was etwas Politur und leichter Druck aus einem so alten, eigentlich total fertigem, Lack rausholen können … der Aufwand hat sich gelohnt. Die Cremeschnitte glänzt, durch die Nanoversiegelung läuft das Wasser sofort ab …

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Links die behandelte Seite, rechts unbehandelt. Leider ist die Halle nicht sonderlich gut ausgeleuchtet und die Handykamera am Limit. Aber ich denke man sieht den Unterschied schon.

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Meine Freundin kümmerte sich während ich mit der Poliermaschine ums Auto lief um den Innenraum. Ich dachte eigentlich bisher ich hätte Matte Fenster … weit gefehlt. So ein bisjen Spucke und Fensterreiniger und es heisst jetzt wirklich “Klare Sicht!”.

Samstags ging´s dann wieder zur roten Prinzessin. Ich hatte, weil der alte Thermostatschalter zu spät schaltete, einen neuen bestellt. Um zu testen ob nun alles wie gewünscht funktioniert hab ich Thermostat und Schalter in einen Topf Wasser geworfen und erhitzt. (Wie man Thermostate halt testet … ich weiss langweilig)

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Wie vermutet reagieren beide Thermostate unterschiedlich schnell obwohl die Prägung den gleichen Temperaturbereich angibt.

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Kurz bevor das Wasser richtig zu kochen anfing schaltete auch der neue Thermostatschalter. Experiment erfolgreich! Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, dass das Thermostat den Topf nicht berühren darf sondern nur durchs Wasser erhitzt wird.

Nach dem Einbau der beiden Teile habe ich, der nächste Winter kommt bestimmt, das Wasser auch durch Kühlerfrostschutz ersetzt. Um den Motor mal richtig warm werden zu lassen bin ich ne Runde übern Hof. Anschliessend hab ich auch die rote Prinzessin mal gewaschen. Meine Fresse diese Farbe! DER HAMMER!

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Samstag war ich dann zu Gast bei den Scumracern auf Ihrem Summerscum. Nettes Fest, nette Truppe und endlich ordentliche Musik. Leider etwas dürftig besucht aber dennoch eine Reise wert. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei … dann vielleicht auch mal mit ordentlicher Motorisierung ;-)

Am Sonntag gings dann zu “Klassik Autos im Grünen”. Bilder habe ich mit Ausnahme eines Schnappschusses keine gemacht.

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Wie sich Design doch im laufe von Jahrzehnten verändern kann. Gleicher Hersteller völlig unterschiedliche Konzepte. Der Taunus hat, auch wenn es weh tut das zu sagen, Designtechnisch doch die Nase vorn. Einfach ein schönes Auto. Auch wenn es einige Schätzjen zu bestaunen gab das schlechte Wetter hat viele Altblechfahrer abgehalten das Treffen zu besuchen. Wie es Samstags aussah weiss ich nicht aber ich schätze durch das viel bessere Wetter war die Wiese voll.

Im Anschluss ging´s zum altautotreff. Da war leider auch nicht sonderlich viel los. Dennoch war es witzig … auch wenn ich zur nächsten Teilnahme ein Festigkeitsgutachten vorlegen muss :/

 

Von (gelben) Engeln und Bauteilen …

… die Ihren Namen allzu wörtlich nehmen. Ich hatte mich wie schon erwähnt Donnerstags auf den Weg ins Allgäu gemacht. Meiner Freundin hatte ich den Fiesta überlassen um Ihr die Zugfahrt zur Arbeit zu ersparen. Leider haben sich die beiden Damen nicht so gut verstanden. Um halb 8 blieben die beiden auf der Autobahn stehen. Mit Müh und Not schaffte es meine Freundin dann noch das Auto von der Autobahn zu bekommen. Der gelbe Engel kam ca 30 Minuten nach dem Anruf. Ich hatte schon eine Vermutung geäussert die Sarah an den ADAC Menschen weitergab. Der rief mich dann auch kurz nach dem eintreffen an und bestätigte sie. Wenn der Kontaktunterbrecher es mit seinem Namen zu ernst nimmt unterbricht er den Kontakt dauerhaft.

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Er versuchte das ganze zwar noch Vor-Ort zu reparieren aber leider gelang es Ihm nicht. Offensichtlich hatte er aber Spaß daran. Im Gespräch mit Ihm zumindest war das deutlich raus zu hören. Ich präsentiere das Auto lieber doch in anderen Situationen ;-) Aber so hatte das ganze ja dann auch was gutes. :)

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Als klar war das es sich nicht beheben lässt rief er die berittene Kavallerie die den Wagen und meine Freundin abholten. Die war dann auch 20 Minuten später am Einsatzort.IMAG0561

Eine ADAC Plus Mitgliedschaft lohnt sich auf alle Fälle. Auch wenn jeder der Meinung ist das sein schätzjen nicht kaputt geht. Man steckt nie drin und wegen dieses Problems bin ich selbst schon einmal auf einer Autobahn stehen geblieben. Danke an dieser Stelle noch einmal an die gelben Engel.

Unnötig zu erwähnen das ich Samstag versucht habe den Fehler zu beheben aber natürlich die falschen Teile bestellt habe? Klar also geschenkt …