Eigentlich …

… sollte es ja nach der 5 monatigen Pause hier mal wieder mit frischen Berichten zum Zustand des Fiesta weitergehen. Das der allerdings so aussieht war nicht geplant. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

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Musste ja passieren. Die Kiste lief nach 2 Jahren endlich und das erste Mal richtig rund, wurde nicht mehr heiß und es machte einfach morz Gaudi damit durch die Gegend zu fahren. Das Blech lässt sich wieder richten schätze ich. Doppelt ärgerlich das es genau jetzt passiert. In 2 Wochen wäre ein Fiesta Treffen in der Nähe von Osnabrück auf das ich mich seit letztem Jahr freue … Da ich aber grundsätzlich positiv bleiben möchte und Gespräche auch nicht mit schlechten Nachrichten beenden will werd ich mir jetzt meine Werkstattkatze schnappen und den Schaden beheben.

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Den Bericht vom Altautotreff im Mai werde ich in Kürze veröffentlichen. Im Moment fehlt mir da etwas die Muse …

Der Altautotreff Saar-Lor-Lux im Oktober …

Durch eine größere Oldtimerveranstaltung am vergangenen Sonntag tummelte sich sehr viel altes Blech auf den Straßen des Saarlandes. Das Wetter schrie aber auch gerade zu die Chromjuwelen, ein vielleicht letztes Mal in diesem Jahr, aus der Garage zu holen. Zeitlich bedingt verpasste ich das erste Treffen und steuerte so direkt den Altautotreff in Merzig an. Dort gab es wie immer schönes zu bestaunen. Auch einige, zumindest für mich, neue Gesichter waren am Start. Aber genug der langen Worte, also ab geht’s mit der Bildershow (diesmal wieder höchst professionell mit der Handykamera … Buck die Kollektivmaschine hat´s leider nicht geschafft). Leider habe ich es wegen des ungünstigen Lichts, meiner Kamera und dem fehlenden Talent schon wieder nicht geschafft ordentliche Bilder der beiden Volvos zu machen. Das bitte ich zu entschuldigen.

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Beachtet man die Form der beiden Autos könnte man meinen Sie hätten den gleichen Designer. Aber beim ersten Versuch hatte er scheinbar ein größeres Stück Papier!

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Unter der Haube des F100 arbeitet ein 5.0 Liter Mustang V8.

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Versteckte Details. Ich mag das.

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Dieser Hintern! Buaaaahhahahaha

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Toyota Super Saloon 2600. Ich hab das Auto vorher so noch nie gesehen. Schnieeeeke

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Bis der Besitzer dieses Autos den Führerschein hat ist der große Bruder seines Spielzeugs auch schon fast ein Klassiker.

Ich musste leider recht früh los. Vermutlich verirrte sich der ein oder andere noch aufs Treffen.

Der nächste Altautotreff ‘Saar-Lor-Lux’ ist am 16.11 um 15 Uhr am Burger King in Merzig.

Veterama – Mannheim

Ich habe es dieses Jahr wirklich mal auf die Veterama nach Mannheim geschafft. Wer Sie nicht kennt, die Veterama ist ein Markt für alte Fahrzeuge (Autos, Motorräder). Es gibt Sie seit 40 Jahren, sie ist zweimal im Jahr an unterschiedlichen Standorten. Die Frühjahrsausgabe im März ist am Hockenheimring, die Herbstausgabe im Oktober in Mannheim (Maimarkt).

Die Ausgabe in Mannheim ist wohl die größere von beiden. Auf über 260000 m² wird hier alles mögliche rund ums Thema Fortbewegungsmittel angeboten. Die Auswahl an Auto und Motorradteilen ist schier unendlich. Ein Besuch lohnt definitiv. Aber Ihr solltet Zeit mitbringen und vielleicht sogar gezielt nach Teilen suchen. Ansonsten erschlägt einen die Auswahl.

An Ersatzteilen habe ich leider nichts gefunden dennoch kam ich nicht mit leeren Händen nach Hause. Für einen Besuch bei KLE vom Fusselblog war natürlich auch noch Zeit. Der Verkaufsschlager seines Fusselshops landete auch in meiner Einkaufstüte.

Besonders gefreut habe ich mich über den Stand der “Alt-Ford-Freunde”.

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Die nächste Veterama ist am 20-22.03.2015 am Hockenheimring. Ich denke die Reise werde ich wieder antreten. Diesmal aber mit deutlich mehr Zeit als am vergangenen Samstag.

Einmal volltanken bitte!

Mit Schrecken stelle ich gerade fest das der letzte Beitrag wieder eine Ewigkeit her ist. In der letzten Zeit ist nicht viel passiert, ausser das ich die letzten beiden Altautotreffs verpasst habe.

Beruflich und Privat habe ich derzeit viel um die Ohren und kann mich leider nicht wirklich um die beiden Autos kümmern. Die rote Prinzessin läuft zwar mittlerweile besser aber noch immer nicht perfekt. Die Cremeschnitte muss diesen Monat über den TÜV. Dummerweise ist vor ca 2 Wochen die Schaltkulisse kaputt gegangen. Im Moment sucht man die Gänge ein wenig. Nicht sonderlich toll aber ich habe noch kein neues Schaltgestänge auftreiben können. Es hat sich aber mittlerweile eine Quelle aufgetan, bin also guter Dinge das ich es bis zum TÜV Termin noch beheben kann.

Um den Blog dennoch mal wieder etwas mit Leben zu füllen hab ich mich entschlossen mein letztes “Projekt” vorzustellen. Da ich nicht gerne Geld oder Alkohol verschenke und ein Freund kreativer Geburtstagsgeschenke bin kam mir vor kurzem die Idee einem gutem Freund einen Trolley zu bauen. Und da ich ja so voll viel Benzin im Blut hab, voll der Fuelhead bin [hier weitere krasse Wortspiele und/oder Tough Guy Attribute einsetzen] habe ich besagten Trolley aus einem 20 Liter Benzinkanister gebaut. Die Idee ist nicht von mir, hab das vor Jahren mal in einem Blog gesehen aber nie den Platz gehabt das ganze mal umzusetzen. Hat sich ja seit 3 Monaten glücklicherweise geändert.

Basis ist ein handelsüblicher 20 Liter Blechkanister für Benzin. Den hab ich mit der Flex in der Mitte getrennt

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Im Anschluss daran die Kanten entgratet und probeweise Kantenschutz drum gelegt. Beim flexen habe ich den Koffer etwas gebogen um Ihn auch an den Griffen trennen zu können. Deshalb musste ich im Anschluss erstmal schauen das die beiden Seitenteile wieder passgenau übereinander lagen. Etwas hämmern und irgendwann passte es. Danach die Scharniere und den Verschluss angebracht und passende Löcher gebohrt

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Als das alles passte hab ich die Teile innen und aussen angeschliffen und grundiert. Die Innenseite habe ich Siber lackiert. Aussen wurden die Teile Mattschwarz

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Scharniere und Halter für die Teleskopgriffe wurden auch grundiert und Mattschwarz lackiert. Nach 3 Schichten Klarlack konnte sich das Ergebnis sehen lassen.
Anschliessend folgte der Zusammenbau. Begonnen hab ich damit erstmal wieder den Kantenschutz anzubringen. Danach wurden die Scharniere und der Verschluss angebracht. Zuerst wollte ich das ganze verschrauben habe mich dann aber kurz vorher doch entschlossen die Teile, schon alleine wegen der Optik, zu vernieten.

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Nachdem beide Teile miteinander verbunden waren habe ich begonnen die Telekopstange auszurichten und die Löcher für die Halter zu bohren

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Der anschliessende Funktionstest verlief erfolgreich. Die Teleskopstange ließ sich ausziehen und auch ohne große Gewalt wieder zusammenschieben.

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Nachdem sich der Koffer nun verschliessen ließ, die Teleskopstange funktionierte konnte ich die Gepäckhalterung im inneren und die Rollen montieren. Auch hier wieder grob ausgerichtet, Löcher gebohrt und vernietet.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen

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Ob man das Teil allerdings aufgrund seiner Größe und dem Gewicht für Flugreisen verwenden kann/sollte kann ich nicht beurteilen. Aber da ich nicht fliege wäre das sowieso nicht mein Problem. Die Größe reicht zumindest für einen 3 Tagestrip (zumindest dann wenn ein Mann damit unterwegs ist).

Für den Fiesta Kofferraum ist er bestens geeignet. Das musste ich natürlich sofort testen! ;-)

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Das Geburtstagskind hat sich gefreut. Der Koffer ist ein echter Hingucker! Mal sehen vielleicht werd ich in Zukunft noch ein oder zwei von den Geräten bauen.